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Förderprogramm für E-Ladepunkte startet

E-Autos über Nacht laden: Berlin steckt Millionen in neue Tankstellen in Mietswohnungen

E-Autos über Nacht laden: Berlin steckt Millionen in neue Tankstellen in Mietswohnungen

Eine Ladesäule für Elektroautos. (Archivbild) Foto: dts Nachrichtenagentur

Mieter von Mehrparteienhäusern sollen es künftig leichter haben, ihr Elektroauto zu laden. Das Bundesverkehrsministerium hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, das den Einbau von Ladestationen massiv unterstützt. Bis zu 500 Millionen Euro stehen bereit, um die Ladeinfrastruktur auch an jenen Orten zu verbessern, wo bisher oft nur wenige private Stellplätze mit Strom versorgt werden können.

Mehr Strom für Mieter

Wer in einer Wohnung ohne eigenes Haus lebt, hat es beim Laden eines E-Autos oft nicht leicht. Häuser mit mehreren Parteien verfügen über Millionen von Stellplätzen – viele davon bislang ohne die nötige Ladeinfrastruktur. Das soll sich nun ändern. Das Bundesverkehrsministerium schnürt ein Hilfspaket, um genau diese Lücke zu schließen.

Gefördert werden nicht nur die eigentlichen Ladestationen, wie die beliebten Wallboxen. Auch die technische Verkabelung, Netzanschlüsse und sogar notwendige Bauarbeiten können über das neue Programm finanziert werden. „Die Elektromobilität wird damit entscheidend vorangebracht und nutzerfreundlicher“, betonte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). Das Ziel: E-Mobilität soll für jeden im Alltag möglich sein, egal ob im Einfamilienhaus oder im Mietshaus.

Wer profitiert?

Anträge können ab sofort gestellt werden. Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen, aber auch private Vermieter von Wohneigentum sowie Wohnungsbaugesellschaften können von der Förderung profitieren. Für die ersten beiden Gruppen soll die Bearbeitung schnell gehen, während für größere Immobilienunternehmen eine Art Wettbewerb um die Fördermittel vorgesehen ist. Wichtig ist: Die Ladeleistung pro Ladepunkt ist auf maximal 22 Kilowatt (kW) begrenzt.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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