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DSTG warnt vor lockerer Bonpflicht

DSTG warnt vor lockerer Bonpflicht

Bundesfinanzministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Deutsche Steuer‑Gewerkschaft kritisiert die geplante Lockerung der Bonpflicht. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will digitale Belege zulassen, bevor die Pflicht zu manipulationssicheren Registrierkassen kommt. Der DSTG‑Chef Florian Köbler warnt vor steigender Steuerhinterziehung und fordert eine strengere Kassenpflicht bereits bei 100 000 Euro Umsatz.

Gewerkschaft kritisiert Vorgehensweise

Florian Köbler, Bundesvorsitzender der DSTG, bezeichnet die geplante Entkopplung von Bonpflicht und Kassenpflicht als „falschen Weg“. Erst die Kontrolle lockern, erst 2027 die neue Kassenpflicht einführen – das solle Betrüger attraktiv machen.

Digitale Belege im Fokus

Der Minister sei einverstanden, den Papierbon durch digitale Belege zu ersetzen. „Das ist überfällig“, sagte Köbler. Doch er betont, dass ein solcher Schritt nur mit einer flächendeckenden Pflicht zu manipulationssicheren Registrierkassen einhergehen dürfe.

Grenze von 100 000 Euro zu hoch

Die geplante Umsatzgrenze, ab der Unternehmen von der Bonpflicht befreit werden, halte die DSTG für zu großzügig. Österreich setze seit 2016 strengere Vorgaben. Deutschland müsse nachschärfen, nicht lockern, um ehrliche Unternehmen zu schützen.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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