Strukturelle Gründe im Fokus
Deutschlands Niederlage bei UN‑Wahl: Kanzleramtschef weist Schuld vom Kanzler ab
Vereinte Nationen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Deutschland hat bei der Wahl zum UN‑Sicherheitsrat den begehrten Sitz verloren. Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) erklärt die Niederlage vor allem mit langfristig gewachsenen Wettbewerbsbedingungen und lehnt eine persönliche Verantwortung des Bundeskanzlers ab.
Strukturelle Schwäche statt Kanzler‑Fehler
Thorsten Frei erklärte am Freitag gegenüber RTL und ntv, dass Deutschland nicht von Anfang an im Rennen gewesen sei. Portugal und Österreich kämpften seit Jahren um den Sitz, Deutschland dagegen kam erst spät dazu.
„Das ist natürlich nicht schön. Wir haben einen weiteren temporären Sitz im Sicherheitsrat angestrebt, das hat leider nicht geklappt. Das liegt hauptsächlich an strukturellen Gründen“, sagte Frei.
Kanzler bleibt außen vor
Auf die Frage, ob Bundeskanzler Olaf Scholz Verantwortung trage, wies Frei die Kritik zurück. „Der Bundeskanzler ist dadurch nicht angeschlagen, man kann das sehr gut strukturell erklären“, betonte er.
Frei warnte jedoch davor, die Niederlage zu dramatisieren. „Es ist ein Problem, aber es ist nicht das Problem des Bundeskanzlers.“
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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