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Mehr Metalle, weniger chinesischer Anteil

Deutschland setzt weiter auf China: Seltene Erden-Importe steigen

Archivbild: Chinesische Flagge "(dts-Nachrichtenagentur)"

Deutschland hat 2025 mehr kritische Rohstoffe importiert als im Vorjahr. Die Menge der seltenen Erden stieg um knapp fünf Prozent. Ein wichtiges Signal, denn China dominiert weiterhin den Weltmarkt. Zwar sank sein Anteil an den deutschen Importen, doch die Abhängigkeit bleibt beträchtlich. Auch die EU zeigt ähnliche Muster.

Mehr Importe trotz geringerem China-Anteil

Deutschland bezieht seltene Erden im Schnitt zu mehr als der Hälfte aus China. Die importierte Menge stieg 2025 auf 5.500 Tonnen. Das sind 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Wert kletterte auf 77,6 Millionen Euro.

Dennoch: Dieses Volumen liegt weit unter dem Spitzenwert von 2018. Damals importierte Deutschland 9.700 Tonnen des begehrten Materials.

Chinas Einflusssphäre schrumpft leicht

Der Anteil Chinas an den deutschen Importen sank 2025 auf 55,4 Prozent (3.000 Tonnen). Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 65,4 Prozent.

Die wichtigsten alternativen Quellen für Deutschland sind Österreich (20 Prozent) und Estland (10,9 Prozent). Hier werden die seltenen Erden allerdings primär weiterverarbeitet, die ursprüngliche Herkunft ist nicht immer klar.

EU-weit bleibt China wichtigster Lieferant

Auch für die gesamte Europäische Union ist China der wichtigste Lieferant seltener Erden. 2025 gingen 46,8 Prozent der EU-Importe (7.100 Tonnen) aus dem Reich der Mitte nach Europa. Insgesamt importierte die EU rund 15.100 Tonnen im Wert von 124,9 Millionen Euro.

Russland und Malaysia folgen mit deutlichem Abstand als zweit- und drittwichtigste Lieferanten für die EU.

Besonders kritische Metalle kommen fast nur aus China

Bei bestimmten seltenen Erden ist die Abhängigkeit von China noch gravierender. So stammen 2025 fast alle Lanthanverbindungen (97,3 Prozent), die in die EU gelangten, aus China.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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