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Linnemann will über 80 Kassen streichen

CDU fordert Kahlschlag bei Krankenkassen

CDU fordert Kahlschlag bei Krankenkassen

Carsten Linnemann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sorgt für Wirbel im Gesundheitssystem. Er fordert die Abschaffung von mehr als 80 der aktuell 93 gesetzlichen Krankenkassen. Seiner Meinung nach sind die vielen Kassen ein Relikt, das nur unnötige Verwaltungskosten verursacht und kaum echten Wettbewerb ermöglicht. Ein radikaler Schritt, der die Versicherten und das System verändern könnte.

Zehn Kassen reichen aus

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann macht Nägel mit Köpfen. Die stolze Zahl von 93 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland hält er für ein Vielfaches zu viel. „Zehn Krankenkassen in Deutschland reichen“, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv. Die aktuelle Vielfalt sei reine Augenwischerei, denn die meisten Kassen böten ohnehin die gleichen Leistungen an. Das führe zu einem „großen Verwaltungsaufwand“, erklärte er die Notwendigkeit der Reform.

„Wenn ich sehe, dass da Milliarden ausgegeben werden für nichts, weil es keinen Wettbewerb gibt, dann müssen wir da ran“, begründete Linnemann seine Forderung. Insbesondere kleinere Kassen müssten seiner Vorstellung nach aussortiert werden. Als Schwelle nannte er eine Mitgliederzahl von 200.000 bis 250.000.

Ran an die teure Ineffizienz

Deutschland leide insgesamt unter einem „sehr teuren und ineffizienten Gesundheitssystem“, so der CDU-Politiker. Er lobte Gesundheitsministerin Warken grundsätzlich für ihre Bereitschaft, die Vorschläge der GKV-Kommission umzusetzen. Gleichzeitig forderte er, mit den Einsparungen bei den Krankenkassen über diese Vorschläge hinaus zu gehen. Ein weiterer Punkt auf Linnemanns Agenda: Bürgergeldempfänger sollen künftig nicht mehr von den Versicherten mitfinanziert werden müssen.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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