Berlin im Krisenmodus
Die Bundesregierung ist nach Angaben ihres Sprechers Stefan Kornelius vorab über die israelischen Militärschläge gegen den Iran informiert worden. Dies ist eine zentrale Information nach einer Nacht der Eskalation im Nahen Osten.
Lage wird genau beobachtet
Die Regierung behalte die Entwicklungen „genau im Blick“, so Kornelius. Man stehe in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bereits mit Fachministern aus sicherheitsrelevanten Ressorts beraten. Weitere Gespräche sind für den heutigen Samstag geplant.
Krisenstab tagt im Auswärtigen Amt
Das Auswärtige Amt teilte mit, die Lage in Iran, Israel und der gesamten Region werde aufmerksam verfolgt. Man sei in ständigem Kontakt mit den deutschen Botschaften vor Ort sowie weiteren Vertretungen in der Region. Für 12 Uhr war die Zusammenkunft des Krisenstabs der Bundesregierung im Auswärtigen Amt angesetzt.
Appell an deutsche Staatsbürger
Deutsche Staatsangehörige im Iran, in Israel und der weiteren Region werden aufgefordert, sich auf der ELEFAND-Liste zu registrieren und den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten. Die Reise- und Sicherheitshinweise werden fortlaufend aktualisiert.
Iran setzt Gegenschlag fort
Unterdessen setzt der Iran seinen angekündigten Gegenschlag fort. Neben Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel gab es laut iranischen Angaben auch einen Angriff auf eine US-Militäreinrichtung in Bahrain. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei mit Raketen attackiert worden.

