Tier hat sich wieder verirrt

Buckelwal steckt erneut in Ostsee-Bucht fest

Buckelwal steckt erneut in Ostsee-Bucht fest
Foto: Eine Boje im Meer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Ein Buckelwal, der seit Anfang März die Ostseeküste unweit von Wismar unsicher macht, ist zum wiederholten Mal in einer flachen Bucht gestrandet. Die Hoffnung auf eine Rückkehr des Meeressäugers in den offenen Atlantik schwindet.

Erneutes Manöver? Wal sitzt bei Poel fest

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) bestätigte am Dienstag: Der Buckelwal sitzt erneut in der Bucht von Kirchdorf, auf der Ostseeinsel Poel, fest. Erst am Vortag hatte sich das Tier nach Angaben der Stiftung Deutsches Meeresmuseum aus eigener Kraft aus der Wismarer Bucht lösen können und Richtung tieferes Wasser bewegt. Doch statt Kurs auf die offene Ostsee zu nehmen, wo der Weg in die Nordsee und schließlich den Atlantik beginnen würde, steuerte der Wal offenbar erneut eine Sackgasse an.

Die Wassertiefe in der aktuellen Bucht soll zwar grundsätzlich ausreichend sein, damit der Wal sich theoretisch von allein befreien könnte. Dennoch wird ein erneutes Rettungsmanöver, ähnlich dem vom Montagabend, nicht ausgeschlossen.

Zustand verschlechtert sich

Der Wal war erstmals am 3. März im Hafen von Wismar aufgetaucht. In der Folgezeit war er wiederholt in der Wismarer Bucht auf Grund gelaufen. Berichten zufolge soll sich sein Zustand mittlerweile verschlechtert haben. Die Aussichten für eine erfolgreiche Rückkehr in den Atlantik gelten als gering.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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