Diese Regionen nennt der DWD
Der Schwerpunkt liegt nach dem Warnlagebericht vom Samstagabend zwischen Hochrhein, Südschwarzwald, oberem Neckar und Südwestalb. Dort können bis Sonntag gebietsweise 35 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen.
Die Spanne bezieht sich auf einen Zeitraum von 20 bis 36 Stunden. Sie beschreibt damit eine aufsummierte Regenmenge und keinen flächendeckenden Starkregen innerhalb einer Stunde. Auch innerhalb der genannten Regionen kann die tatsächliche Menge örtlich deutlich unterschiedlich ausfallen.
Eine Kaltfront hält den Regen über dem Südwesten
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes liegt eine Kaltfront quer über Süddeutschland. Sie bewegt sich am Sonntag wieder in Richtung Frankreich. Deshalb bleibt es zunächst bedeckt und verbreitet regnerisch, bevor sich die Wetterlage von Osten her langsam beruhigt.
Für Montag erwartet der DWD bei leichtem Zwischenhocheinfluss mildere Luft. In den Nächten zum Montag und Dienstag kann sich jedoch örtlich dichter Nebel bilden; die Sichtweite kann unter 150 Meter sinken.
Die Regenmenge ist noch keine Hochwasserprognose
Aus den genannten 35 bis 50 Litern lässt sich nicht automatisch ableiten, dass Flüsse über die Ufer treten oder bestimmte Orte überflutet werden. Dafür sind unter anderem die räumliche Verteilung des Regens, der Zustand der Böden und die Entwicklung einzelner Gewässer entscheidend.
Der Warnlagebericht beschreibt die erwartete Wetterentwicklung für größere Gebiete. Ob für einen bestimmten Landkreis oder eine Gemeinde eine amtliche Warnung gilt, zeigt die aktuelle Warnkarte des DWD. Warngebiete und Gültigkeitszeiten können kurzfristig angepasst werden.
Vor Fahrten und Ausflügen die lokale Warnlage prüfen
Wer am Sonntag im Hochrhein-Gebiet, im Südschwarzwald, am oberen Neckar oder auf der Südwestalb unterwegs ist, sollte deshalb unmittelbar vor der Fahrt die Warnung für den konkreten Ort abrufen. Der landesweite Bericht grenzt die betroffenen Gemeinden nicht einzeln ab.




