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Weinbau in tiefster Krise

Bauernpräsident Rukwied: „Weinbau in größter Krise“

Weinberg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bauerpräsident Joachim Rukwied warnt eindringlich vor dem Aus für zahlreiche deutsche Weinanbauflächen. Angesichts der dramatischen Marktlage ruft er Verbraucher zu mehr Genuss heimischen Weins auf. Die Zukunft des Sektors stehe auf dem Spiel.

Keine Erholung in Sicht

Der deutsche Weinbau stecke in der schwersten Krise seit Jahrzehnten, so Bauernpräsident Joachim Rukwied. Er erwartet einen erheblichen Verlust von Rebflächen, sollte sich die Marktlage nicht bessern. Die Rufe nach mehr heimischem Konsum werden lauter.

Appell an Genießer

„Trinkt mehr deutschen Wein“, appelliert Rukwied an die Verbraucher. Er betont die hohe Qualität heimischer Tropfen, die sich mühelos mit internationalen Konkurrenten messen können. Die Landwirtschaft insgesamt kämpft mit schwierigen Bedingungen, wie der Präsident berichtet.

Kosten steigen, Preise fallen

Jenseits des Weins kämpft die gesamte Landwirtschaft mit einem beispiellosen Druck. Steigende Kosten für Betriebsmittel und Energie treffen auf gleichzeitig fallende Erzeugerpreise. Rukwied fordert deshalb eine klare politische Kehrtwende und dringend benötigte Bürokratieerleichterungen. „Ich fordere zwar keine Motorsäge, aber einen Rasenmäher braucht es schon, damit beim Bürokratieabbau endlich was voran geht“, so der Bauernpräsident.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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