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Generalbundesanwaltschaft erhebt Anklage in Düsseldorf

Anklage wegen Terrorfinanzierung: Mann soll Politiker mit Kopfgeld bedroht haben

Generalbundesanwalt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen deutsch-polnischen Staatsbürger wegen mutmaßlicher Terrorismusfinanzierung, Anleitung zu Gewalttaten und Verbreitens persönlicher Daten erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, im Darknet zum Töten von Politikern und öffentlichen Personen aufgerufen zu haben und dafür Spenden in Kryptowährung gefordert zu haben.

Anschlagswarnung im Darknet

Die Bundesanwaltschaft (GBA) hat am 20. März vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen einen deutsch-polnischen Staatsbürger erhoben. Dem Mann werden Terrorismusfinanzierung, Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie das gefährdende Verbreiten personenbezogener Daten vorgeworfen.

Wie aus der Anklageschrift hervorgeht, soll der Verdächtigte seit Mai 2025 im Darknet zu Anschlägen auf namentlich genannte Politiker, Amtsträger und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland aufgerufen haben. Er soll anonym eine Plattform betrieben haben, auf der Namenslisten, Todesurteile und Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen veröffentlicht wurden.

Kopfgeld für Tötungen

Zusätzlich wird ihm vorgeworfen, Spenden in Kryptowährung für die Tötung der Zielpersonen eingefordert zu haben. Diese sollten als „Kopfgeld“ ausgelobt werden. Auf der Plattform seien auch sensible personenbezogene Daten von potenziellen Opfern zu finden gewesen. Mit diesen Aufrufen soll der Angeschuldigte beabsichtigt haben, die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik zu destabilisieren.

Der Verdächtige wurde am 10. November 2025 festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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