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25 Millionen für Hochbegabte

Baden-Württemberg und Hector Stiftung verlängern Zusammenarbeit für begabte Grundschulkinder

Foto: insidebw.de/AI

Die Hector Kinderakademien in Baden-Württemberg erhalten weiteren Rückenwind: Das Land und die Hector Stiftung setzen ihre seit 15 Jahren bestehende Kooperation fort – mit 25 Millionen Euro bis zum Schuljahr 2029/30. Das Ziel: Hochbegabte Kinder im Grundschulalter noch gezielter fördern – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status.

69 Akademien fördern über 23.000 Kinder im Jahr

Gestartet im Jahr 2010 mit 24 Akademien, ist das Projekt längst ein Erfolgsmodell. Heute bestehen 69 Hector Kinderakademien, die über 23.000 Kinder pro Schuljahr mit speziellen Kursen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erreichen. Rund 1.500 Kursleitungen führen jährlich etwa 5.000 Kurse durch – weit über den normalen Schulstoff hinaus.

Schopper: „Stärkere und Benachteiligte gleichermaßen fördern“

Kultusministerin Theresa Schopper betonte bei der Vertragsunterzeichnung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft:

„Es ist sehr wichtig, Stärkere und Benachteiligte gleichermaßen zu fördern. Eine Gesellschaft braucht unbedingt beide Ansätze. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass wir auf die Hector Stiftung bauen können.“

Die Hector Kinderakademien seien heute an nahezu allen Grundschulen im Land präsent – ein bundesweit einmaliges Konzept.

Stiftung investiert bis 2030 rund 80 Millionen Euro

Mit der nun geschlossenen Vereinbarung stellt die Hector Stiftung weitere 25 Millionen Euro bis 2029/30 zur Verfügung. Damit wird die Gesamtförderung seit Projektbeginn auf etwa 80 Millionen Euro ansteigen. Das Land stellt Leitungskapazitäten zur Verfügung, koordiniert das Netzwerk und unterstützt wissenschaftlich durch das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung und das Leibniz-Institut für Bildungsforschung.

Stiftungs-Vorstand Uwe Bleich erklärte:

„Mit unserer Förderung möchten wir dazu beitragen, dass die besonderen Begabungen der Kinder so früh wie möglich erkannt und gefördert werden. Ganz besonders wichtig ist uns, dass wir mit dem Programm Kinder aus allen sozialen Schichten erreichen.“

Zukunftspläne: Online-Akademie und mehr Erreichbarkeit

Auch der Blick nach vorn ist klar: Eine Online-Akademie soll entstehen, die Identifikation von Begabungen verbessert und Lehrkräfte sowie Akademieleitungen noch professioneller ausgebildet werden. Ziel ist es, dass alle hochbegabten Kinder im Land ein entsprechendes Angebot in Wohnortnähe nutzen können – unabhängig von sozialem Hintergrund oder Herkunft.

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