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60 Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung

Flammen schlagen bis zu 15 Meter hoch: Feuerwehr stoppt Waldbrand bei Bad Teinach-Zavelstein

Flammen schlagen bis zu 15 Meter hoch: Feuerwehr stoppt Waldbrand bei Bad Teinach-Zavelstein

Eine rund 200 Quadratmeter große Waldfläche ist bei Bad Teinach-Zavelstein in Brand geraten. Die Flammen schlugen nach Angaben der Feuerwehr zeitweise bis zu 15 Meter hoch. Rund 60 Einsatzkräfte verhinderten, dass sich das Feuer weiter im Wald oder in Richtung der nahe gelegenen Wohnsiedlung „Auf der Hardt“ ausbreitete.

Koordination für die Wasserversorgung

Foto: KFV Calw Steffi Stocker

Waldfläche nahe Rötenbach gerät in Brand

Das Feuer brach am Freitag, 31. Juli 2026, unweit der Wohnsiedlung „Auf der Hardt“ bei Rötenbach aus. Um 14.20 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Teinach-Zavelstein mit Vollalarm zur Brandstelle gerufen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand bereits eine etwa 200 Quadratmeter große Fläche in Flammen. Einsatzleiter Werner Kalmbach, Kommandant der Feuerwehr Bad Teinach-Zavelstein, beschrieb die Lage so:

„Als wir eintrafen, schlugen die Flammen etwa 10 bis 15 Meter hoch.“

Das Zitat wurde unverändert aus der Mitteilung des Kreisfeuerwehrverbands Calw übernommen.

Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Waldbrands

Neben der Feuerwehr Bad Teinach-Zavelstein wurde auch die Abteilung Altburg der Feuerwehr Calw alarmiert. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrkräfte an den Löscharbeiten beteiligt.

Unter vereinten Kräften gelang es ihnen, die Ausbreitung des Feuers zu stoppen. Damit wurde verhindert, dass weitere Teile des Waldes oder die nahe gelegene Wohnbebauung gefährdet wurden.

Eine brennende Waldfläche forderte die Feuerwehr

Foto: KFV Calw Steffi Stocker

Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig. Neben der Lage im Wald erschwerte eine Baustelle auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Zavelstein und Rötenbach die Zufahrt zur Einsatzstelle.

Tanklöschfahrzeuge bringen Wasser im Pendelverkehr

Eine besondere Herausforderung war die Wasserversorgung. Da im betroffenen Waldgebiet nicht ausreichend Löschwasser unmittelbar zur Verfügung stand, kamen mehrere Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz.

Die Fahrzeuge fuhren im Pendelverkehr zwischen der Wasserentnahmestelle und dem Brandgebiet. Auf diese Weise konnten die Einsatzkräfte kontinuierlich Löschwasser zur Waldfläche bringen.

Nachdem die sichtbaren Flammen gelöscht waren, wässerten die Feuerwehrleute den betroffenen Boden gründlich. Zusätzlich legten sie einen nassen Sicherheitsstreifen rund um die verbrannte Fläche an. Dadurch sollte verhindert werden, dass sich verbliebene Glut erneut entzündet oder das Feuer unbemerkt weiterwandert.

Drohne sucht mit Wärmebildkamera nach Glutnestern

Zur Kontrolle setzte die Feuerwehr die Drohne des Landkreises aus Althengstett ein. Mit einer Wärmebildkamera suchte sie das Gelände aus der Luft nach verborgenen Glutnestern ab.

Gerade bei Waldbränden können sich heiße Stellen unter Laub, Wurzeln oder im Waldboden verbergen. Solche Glutnester sind von außen häufig kaum zu erkennen und können das Feuer noch Stunden später erneut entfachen.

Die Drohne kontrollierte deshalb nicht nur die unmittelbar betroffene Fläche. Auch die Umgebung wurde auf mögliche Funkenflüge und weitere Hitzequellen überprüft.

DRK sichert die Einsatzkräfte ab

Kreisbrandmeister Bernd Meyer und sein Stellvertreter Tido Lüdtke unterstützten die Einsatzleitung vor Ort.

Für die medizinische Absicherung und die Versorgung der Einsatzkräfte war die Schnelleinsatzgruppe des DRK-Ortsvereins Calw im Einsatz. Sie rückte mit zwölf Personen und vier Fahrzeugen an. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Bereitstellung von Getränken für die Feuerwehrleute.

Bei sommerlichen Temperaturen und körperlich anstrengenden Löscharbeiten ist diese Versorgung für den Eigenschutz der Einsatzkräfte besonders wichtig.

Die Polizei war mit zwei Beamten an der Brandstelle. Sie hat Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen.

Keine Angaben zu Verletzten

Nach der Mitteilung des Kreisfeuerwehrverbands wurden keine Verletzten gemeldet. Auch zur Höhe eines möglichen Schadens lagen zunächst keine Angaben vor.

Wie das Feuer auf der Waldfläche entstand, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Bis zu deren Abschluss sind Spekulationen über die Ursache nicht angebracht.

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