Ueber uns Werbung Kontakt Newsletter 18 C Stuttgart

Unklare Termine, widersprüchliche Statements

Trump kündigt Iran-Friedensabkommen an – Iran sagt Nein zum Sonntag

Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

US-Präsident Donald Trump erklärte am Samstag, dass am kommenden Sonntag ein Friedensabkommen mit dem Iran unterzeichnet werden soll. Die Ankündigung traf auf Skepsis: Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums wies einen konkreten Termin zurück, während der pakistanische Premierminister die Verhandlungen als nahe am Abschluss bezeichnete.

Ansage aus Washington

Donald Trump schrieb auf seiner persönlichen Plattform, dass die Unterzeichnung des Abkommens bereits am Sonntag erfolgen und die Straße von Hormus unmittelbar danach für den Schiffsverkehr freigegeben werden soll. Gleichzeitig kündigte er an, „zu gegebener Zeit“ nuklearen Staub zu beseitigen, ein vage Wortlaut, der bislang nicht weiter erläutert wurde.

Pakistan wirft einen Blick nach vorn

Premierminister Shehbaz Sharif von Pakistan berichtete auf X, dass man innerhalb von 24 Stunden mit einem Friedensabkommen rechne. Er sprach von einer „elektronischen Unterzeichnung“ und kündigte technische Nachgespräche in der nächsten Woche an.

Iran widerspricht

Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums teilte der staatlichen Agentur IRNA mit, dass ein fester Termin noch nicht feststeht und das Abkommen „nicht am Sonntag“ unterschrieben werden könne. Der Iran betonte, dass man „abwartet, bis das genaue Datum festgelegt ist“.

Hintergrund

Trump nutzte die Gelegenheit, um die Iran-Politik seines Vorgängers Barack Obama zu kritisieren und das neue Abkommen als Gegenpol zu dessen Nukleardeal zu präsentieren. Das iranische Regime habe demnach beschlossen, keine Atomwaffen mehr anzustreben – eine Aussage, die bislang nicht von einer offiziellen iranischen Stelle bestätigt wurde.

Die wichtigsten Baden-Württemberg-News zuerst

Bleiben Sie bei Nachrichten, Wetter, Verkehr, Verbraucherthemen und Freizeittipps aus Baden-Württemberg immer auf dem Laufenden. Legen Sie InsideBW als bevorzugte Quelle bei Google fest und sehen Sie unsere Inhalte künftig häufiger in den Google-Nachrichten.

Jetzt InsideBW.de bei Google bevorzugen

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .