Finanzielle Bilanz nach dem Anschlag
Die R+V-Versicherung, die das Fahrzeug des Täters Taleb A. versichert hatte, hat die persönlichen Ansprüche der Betroffenen geprüft. Das Ergebnis: ein nicht anderweitig gedeckter Gesamtbetrag von etwa neun Millionen Euro.
Nach eigener Aussage steht das Unternehmen für rund 7,5 Millionen Euro zur Auszahlung bereit – das entspricht etwa 80 % des jeweiligen Anspruchs. Der Rest bleibt unversichert.
Rechtlicher Rahmen
Bei einem Fahrzeugunfall haftet grundsätzlich der Halter, in diesem Fall der Autovermieter. Das Straßenverkehrsgesetz begrenzt die Haftung jedoch auf fünf Millionen Euro. Zusätzlich stellt die Verkehrsopferhilfe, finanziert von allen deutschen Autohaftpflichtversicherern, freiwillig 2,5 Millionen Euro bereit.
Enttäuschung bei den Opfern
Betroffene und Angehörige zeigen sich wenig beruhigt. Die Auszahlung deckt nicht alle Kosten für medizinische Behandlung, Rehabilitation und Schmerzensgeld.
Ausblick
Die Diskussion um die Höhe der Haftungsobergrenze und mögliche Anpassungen der gesetzlichen Vorgaben dürfte nach dem Fall weiter anhalten.


