Entlassung nach erfolgreicher Therapie
Die Charité meldete, dass die Isolationsanordnung am Samstag aufgehoben wurde. Der Patient sei seit dem 30. Mai virusfrei, mehrere PCR‑Tests seien negativ ausgefallen.
Die Behandlung begann, nachdem das Virus am 20. Mai diagnostiziert worden war. In der ersten Woche ließ sich bereits ein deutlicher Rückgang der Symptome feststellen, dank einer kombinierten antiviralen Therapie und weiterer medizinischer Maßnahmen.
Keine Infektion bei Familienangehörigen
Fünf nahe Verwandte des Patienten standen als Hochrisikokontakte in Quarantäne. Während der 21‑tägigen Beobachtungszeit zeigten sie keinerlei Symptome; Laboruntersuchungen bestätigten das Fehlen einer Virusinfektion.
Bedeutung für die Public‑Health‑Strategie
Der Fall demonstriert, dass selbst schwere Ebolainfektionen unter optimaler klinischer Versorgung beherrschbar sind. Für die deutsche Gesundheitsbehörde liefert das Ergebnis wichtige Erkenntnisse im Umgang mit zukünftigen Importfällen von Hochrisikopathogenen.




