Zugang zu Bildung, Gesundheit und Arbeit soll gesichert werden
EU‑Migrationskommissar verspricht faire Bedingungen in Grenz‑Asylzentren
Flüchtlinge vor einem Grenzzaun (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
EU‑Migrationskommissar Magnus Brunner hat der Funke-Mediengruppe zugesichert, dass in den neu geplanten Asylzentren an den Außengrenzen der Europäischen Union Mindeststandards gelten. Er sprach von fairem Zugang zu Bildung, ärztlicher Versorgung und einer Möglichkeit, bereits nach sechs Monaten auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Versprechen für die Grenzgebiete
Brunner betonte, dass die EU zusammen mit den UN‑Agenturen IOM und UNHCR darauf hinarbeite, dass alle Mitgliedstaaten die festgelegten Mindeststandards einhalten. „Das Recht auf Asyl bleibt bestehen“, erklärte er und verwies auf klare Regelungen, etwa beim Zugang zu medizinischer Versorgung.
Neues Asylsystem in Kraft
Am 12. Juni trat das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Kraft. Es soll die Asylverfahren beschleunigen und vereinheitlichen, insbesondere für Personen aus Ländern mit einer Anerkennungsquote von unter 20 %.
Kritik aus der Zivilgesellschaft
Flüchtlingsorganisationen und Migrationsforscher warnen, dass die Reform das Asylrecht aushöhlen und Menschenrechte gefährden könnte. Sie sehen die Gefahr, dass Verfahren an den Außengrenzen zu schnell abgeschlossen werden und Rückführungen beschleunigt erfolgen.
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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