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Starke Stellenzahlen dämpfen Hoffnungen auf Zinssenkungen

US‑Arbeitsmarktdaten drücken DAX zum Wochenausklang

Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der DAX schloss die Woche bei 24.759 Punkten, ein Minus von 0,8 % zum Vortag. Die Ursache: US‑Arbeitsmarktzahlen, die für 172.000 neue Stellen sorgten und die Arbeitslosenquote bei 4,3 % hielten – besser als erwartet und damit das Potenzial für US‑Zinsreduktionen erschüttert.

US‑Arbeitsmarkt überrascht positiv

Am Freitag veröffentlichte das US‑Arbeitsministerium Zahlen, die deutlich über den Prognosen lagen. Statt der erwarteten 85.000 Stellen wurden 172.000 neue Jobs geschaffen, während die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,3 % blieb.

Auswirkungen auf die Geldpolitik

Analysten sehen in den Daten ein Signal, dass die Federal Reserve die Zinsen wohl nicht schnell senken wird. Die hohen Energiepreise und die damit verbundenen Inflationsrisiken bestärken die Notenbank darin, zunächst abzuwarten.

Folge für die Börsen

Die US‑Indizes reagierten mit einem Rückgang, was sich unmittelbar auf den europäischen Handel auswirkte. Der DAX fiel im Xetra‑Handelsschluss um 0,8 % und verpasste die erhoffte 25.000‑Punkte‑Marke.

Stimmung an den deutschen Märkten

Trotz der Korrektur blieb die Grundstimmung der Anleger vorsichtig optimistisch. Besonders Technologiewerte wie Infineon standen im Fokus, während Halbleiteraktien nach starken Kursgewinnen der Vorwochen nun ein schwieriges Terrain bewältigen müssen.

Weitere Marktindikatoren

Der Euro schwächte sich gegenüber dem Dollar auf 1,1536, Gold fiel um 3,1 % auf 4.341 USD pro Feinunze, und der Brent‑Ölpreis sank um 1,3 % auf 93,80 USD pro Barrel.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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