Umfrageergebnis beflügelt neue FDP‑Führung
Die liberalen Kräfte erzielten laut einer Forsa‑Erhebung am vergangenen Freitag knapp fünf Prozent – ein Symbol für das Überleben in Deutschland. Bei anderen Meinungsinstituten lag die FDP noch leicht darunter. Kubicki reagierte darauf mit einem Augenzwinkern und einem Zitat aus der „Süddeutschen Zeitung“: „Wenn ich vor acht Wochen gesagt hätte, Ende Mai liegen die Freien Demokraten bei fünf Prozent, dann hätten Sie gesagt: Der Kubicki hat was geraucht.“
Überraschende Kandidatur von Strack‑Zimmermann
Auf dem Parteitag kam die Nominierung von Marie‑Agnes Strack‑Zimmermann als FDP‑Vorsitzende völlig ungeplant. Kubicki erklärte, dass ihn die fehlende Vorankündigung überrascht habe, gleichzeitig jedoch betone, dass die Partei nicht erneut einer One‑Man‑Show verfallen wolle. Strack‑Zimmermann selbst berichtete, dass 95 Prozent der Rückmeldungen positiv seien und der Parteitag erstmals wieder „Leben in der Partei“ gezeigt habe.
Innere Dynamik und Ausblick
Der neue Vorsitzende sprach von einem „alten Terrier“, der in ihm erwacht sei, und von einer erfolgsorientierten Ausrichtung. „Wenn wir erfolgreich sind, löst sich die innere Spannung, die manche Mitglieder spüren, wenn sie nicht das Gefühl haben, Teil einer Verlierergruppe zu sein.“
Kontakt zum Kanzleramt
Kubicki behauptete, Bundeskanzler und CDU‑Vorsitzender Friedrich Merz eine SMS geschickt zu haben, als die FDP die fünf Prozent Marke erreichte: „Moin Friedrich, Mission impossible is completed, aber der Kampf geht weiter.“ Merz hatte nach der baden‑württembergischen Landtagswahl zuvor die Relevanz der FDP in Frage gestellt.



