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„größter Schlag“ gegen Versicherten

Linken-Chef van Aken attackiert Pflegereform

Linken-Chef van Aken attackiert Pflegereform

Krankenhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, wirft der geplanten Pflegereform von Gesundheitsministerin Nina Warken ein massives Kürzungspaket vor und ruft zu bundesweiten Protesten auf. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung bezeichnet er die Maßnahmen als historischen Angriff auf arbeitende Menschen mit Pflegeversicherung.

Schärfe der Kritik

Van Aken bezeichnete das Reformpaket als den „größten Schlag gegen arbeitende Menschen mit Pflegeversicherung in der Geschichte der Bundesrepublik“. Er warnt, dass zahlreiche Betroffene künftig stärker auf Sozialhilfe angewiesen sein könnten.

Inhalte der Reform

Die Regierung plant, die Beitragsbemessungsgrenze für Besserverdienende anzuheben und den Zusatzbeitrag für Kinderlose von 0,6 % auf 0,7 % zu erhöhen. Zudem soll die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern eingeschränkt und die Pflegeheimkosten steigen. Auch die Rentenansprüche pflegender Angehöriger sollen sinken, weil die Beiträge der Pflegeversicherung an die Rentenkasse auf 70 % des bisherigen Niveaus gekürzt werden.

Politische Gegenreaktion

Van Aken wirft Ministerin Warken Sozialraub vor und kündigt an, den „Warken‑Wahnsinn“ bei Protesten im ganzen Land zu „skandalisieren“. „Dieser Kürzungswahn muss ein Ende haben“, forderte er die Linke in einem Statement.

Reaktionen aus der Branche

Pflegeverbände und Sozialverbände äußern Besorgnis über die geplanten Zuschläge und die mögliche Belastung pflegender Angehöriger. Die Bundesregierung verweist auf notwendige Finanzstabilität des Pflegeversicherungssystems.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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