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Parallele Registrierkassenpflicht

CDU will Bonpflicht erst 2027 beenden

CDU will Bonpflicht erst 2027 beenden

Verkauf in einem Kaufhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Unionsfinanzpolitiker Fritz Güntzler fordert, die seit 2020 bestehende Bonpflicht erst zusammen mit der geplanten Registrierkassenpflicht ab 100 000 Euro Umsatz zum 1. Januar 2027 abzuschaffen – ein Schritt, der sowohl Unternehmen entlasten als auch Steuerbetrug eindämmen soll.

Parteiinterner Beschlussvorschlag

Fritz Güntzler (CDU) erklärte den Zeitungen der Funke‑Mediengruppe, die Bonpflicht solle nicht vor 2027 aufgehoben werden. Der Zeitpunkt sei an die Einführung einer Registrierkassenpflicht für Unternehmen mit einem Jahresumsatz ab 100 000 Euro geknüpft.

Hintergrund der Debatte

Die allgemeine Belegausgabepflicht ist seit dem 1. Januar 2020 in Kraft. Trotz technologischer Neutralität führte sie zu einer Flut von Papierbelegen, insbesondere bei kleinen Betrieben wie Bäckereien. Die steigende Bürokratie wurde vielfach kritisiert.

Bundesregierung reagiert

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant, die Bonpflicht auf Käufe bis zu 30 Euro zu lockern. Statt eines gedruckten Belegs soll künftig die digitale Bereitstellung per E‑Mail oder QR‑Code ausreichen.

Ausblick

Die konkrete Ausgestaltung der Registrierkassen‑ und Bonpflichtregelungen wird noch verhandelt. Laut Güntzler sei ein schnelles Ergebnis nötig, das Steuerbetrug wirksam bekämpft und Unternehmen nicht unnötig belastet.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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