Ueber uns Werbung Kontakt Newsletter 18 C Stuttgart

Gewinne aus Asien schwinden, Unsicherheit bleibt

DAX startet vor US-Arbeitsmarktdaten leicht schwächer

Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der Leitindex der Frankfurter Wertpapierbörse ist am Freitagmorgen um 0,3 % auf rund 24.865 Punkte gefallen. Analysten sehen das Ergebnis als Reaktion auf die jüngsten Gewinne aus Asien, die jüngste Broadcom‑Zahl und die anhaltende Unsicherheit im Nahen Osten, während die US-Arbeitsmarktdaten für die weitere Entwicklung entscheidend sein werden.

Gewinne aus Asien werden gekappt

„An den Börsen in Asien nehmen die Anleger weiter Gewinne mit, nachdem sich mit den Zahlen von Broadcom am Mittwochabend etwas Ernüchterung in die euphorische Stimmung gemischt hat“, erklärte Andreas Lipkow, Chef‑Marktanalyst bei CMC Markets. Die zuvor fast ungefilterte Käufe im Bereich Künstliche Intelligenz und Halbleiter dürften nun einer genaueren Bewertung weichen.

Geopolitische Spannungen drücken weiter

Im Nahen Osten bleibt die Lage angespannt. Israel hat eine Waffenruhe mit dem Libanon ausgerufen, die Hisbollah jedoch zurückgewiesen. Auch im Iran herrscht Unklarheit, die Nachrichtenlage ändert sich stündlich. Hohe Ölpreise halten den Preisdruck auf den Märkten hoch.

US‑Arbeitsmarktdaten im Fokus

Heute Nachmittag stehen die offiziellen US‑Arbeitsmarktzahlen an. Nach den jüngsten ADP‑Daten und den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung werden Investoren genau beobachten, ob sich das Bild von einer robusten Beschäftigungslage bestätigt. In den kommenden zwei Wochen folgen Sitzungen von EZB, Fed und BoE – ein entscheidendes Timing für die Zinsstrategie.

Währungs- und Rohstoffpreise

Der Euro notierte bei 1,1630 US‑Dollar, der Dollar bei 0,8598 Euro. Gold fiel auf 4.465 US‑Dollar pro Unze (-0,3 %). Der Brent‑Preis sank um 0,4 % auf 94,68 US‑Dollar pro Barrel.

Die wichtigsten Baden-Württemberg-News zuerst

Bleiben Sie bei Nachrichten, Wetter, Verkehr, Verbraucherthemen und Freizeittipps aus Baden-Württemberg immer auf dem Laufenden. Legen Sie InsideBW als bevorzugte Quelle bei Google fest und sehen Sie unsere Inhalte künftig häufiger in den Google-Nachrichten.

Jetzt InsideBW.de bei Google bevorzugen

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .