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Strom, Lohnnebenkosten, Bürokratie

Bayer-CEO warnt vor massivem Standortnachteil in Deutschland

Bayer-CEO warnt vor massivem Standortnachteil in Deutschland

Bayer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bayer‑Chief Executive Bill Anderson kritisierte in einem Interview mit T‑Online die hohen Energiekosten, die schweren Lohnnebenkosten und das wachsende Regelwerk als wesentliche Wettbewerbsnachteile für das Unternehmen in Deutschland.

Strompreise im Fokus

Anderson verglich die deutschen Stromtarife mit denen an der texanischen Golfküste – dort sei der Preis weniger als ein Drittel dessen, was deutsche Unternehmen zahlen. In China, so der Bayer‑Chef, liegen die Kosten sogar bei wenig mehr der Hälfte der deutschen Preise.

Weitere Kostentreiber

Hinzu kämen laut Anderson hohe Lohnnebenkosten und ein umfangreiches Regulierungsdickicht. „Berichtspflichten und Auflagen nehmen zu, Entlastungen bleiben aus“, sagte er. Der CEO betonte, dass er seit drei Jahren in Deutschland sei und keine Verbesserung sehe.

Politik und Dialog

Auf die Frage, ob Kanzler Friedrich Merz ein Praktikum bei Bayer bekommen sollte, wies Anderson humorvoll zurück: „Merz braucht kein Praktikum, er hat ausreichend Erfahrung.“ Er betonte jedoch, dass er nicht grundsätzlich die Bundesregierung kritisieren wolle.

Aufruf zu einer deutschen Mission

Anderson forderte ein klares Landeskonzept, das „den deutschen Erfindergeist weckt“. Bayer selbst setze dabei auf Gesundheit, Ernährung und verantwortungsvolle Beschäftigung. Der CEO sah die Aufgabe der Führung darin, das Potenzial zu aktivieren, nicht zu erklären, warum etwas nicht funktioniert.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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