Finanzielle Soforthilfe
Nach einem Telefonat mit armenischem Premierminister Nikol Paschinjan stellte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein Unterstützungspaket von mehr als 50 Millionen Euro vor. Die Mittel sollen sofortige Engpässe ausgleichen, die durch neue russische Ausfuhrverbote entstanden sind.
Erleichterungen im Agrarhandel
Zusätzlich plant die EU, den Handel mit bestimmten landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu vereinfachen. Besonders im Fokus stehen Produkte, deren Export nach Russland bislang eingeschränkt wurde.
Blumenexport als Beispiel
Russland hat kürzlich die Einfuhr armenischer Blumen mit „fragwürdigen“ Vorwürfen blockiert. Die EU reagiert mit praktischer Unterstützung; bereits morgen sollen 10 000 Blumen nach Lettland geliefert werden.
Langfristige Infrastruktur‑Pläne
Von der Leyen verwies auf die jüngste Partnerschaft zur Konnektivität, die im Jerewan‑Gipfel vereinbart wurde. Geplante Wiedereröffnungen von Handelsrouten über Georgien und die Türkei, darunter eine Eisenbahnverbindung, sollen Armenien zu einem strategischen Drehkreuz zwischen Europa, dem Südkaukasus und Zentralasien machen.
EU‑Engagement für Grenzübergänge
Die Union signalisiert Bereitschaft, beim Ausbau von Grenzübergängen und Infrastruktur zu unterstützen, um die regionalen Verbindungen wieder zu aktivieren.





