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Ausweismissbrauch bei Grenzkontrolle

Kehl: 20‑jähriger Algerier mit abgelaufenem französischen Aufenthaltstitel entdeckt

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

Am späten Dienstagnachmittag des 2. Juni 2026 wies sich ein algerischer Staatsangehöriger beim Sonderhalt eines Fernzuges in Kehl gegenüber der Bundespolizei mit einem abgelaufenen französischen Erstantrag für einen Aufenthaltstitel aus. Er zeigte einen gültigen algerischen Reisepass, der jedoch nicht auf ihn selbst ausgestellt war. Er erhält mehrere Anzeigen und wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen nach Frankreich zurückgewiesen.

Um 15 Uhr des 2. Juni 2026 hielt ein Fernzug in Kehl den jungen Algerier am Bahnsteig.

Der Grenzbeamte bemerkte den abgelaufenen französischen Aufenthaltstitel und den falschen Reisepass.

Die Bundespolizei Offenburg entsandte zwei Streifendienste und einen Grenzkontrollwagen.

Beamte kontrollierten den Reisepass, sprachen den Reisenden an und veranlassten die Rückreise nach Frankreich.

Nach aktuellem Stand liegt der Verdacht des Ausweismissbrauchs und der versuchten illegalen Einreise vor.

Die Polizei leitete mehrere Anzeigen ein; die genaue Herkunft des falschen Dokuments bleibt unklar.

Das Verfahren läuft, die Straße war während der Kontrolle gesperrt und ist inzwischen wieder frei.

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Quelle
  • Bundespolizeiinspektion Offenburg

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