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Bundespolizei fokussiert gezielt

GdP-Chef: Keine großen Urlaubsstaus trotz verschärfter Grenzkontrollen

GdP-Chef: Keine großen Urlaubsstaus trotz verschärfter Grenzkontrollen

Grenze zwischen Deutschland und Dänemark (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Vorsitzende der GdP für die Bundespolizei, Andreas Roßkopf, rechnet damit, dass die verstärkten Kontrollen an den deutschen Landesgrenzen die Urlaubsreise nicht entscheidend verlangsamen werden. Er kritisiert gleichzeitig fehlende Modernisierungsmaßnahmen und weist auf die rechtlichen Auseinandersetzungen um die Grenzmaßnahmen hin.

Erwartung für die Urlaubszeit

Andreas Roßkopf, GdP-Vorsitzender bei der Bundespolizei, geht laut seiner Aussage von der Rheinischen Post davon aus, dass die jüngsten Grenzkontrollen keine massiven Staus im Sommerverkehr auslösen werden. „Auch im letzten Sommer hat sich gezeigt, dass die Verschärfungen den Reiseverkehr nur gering beeinträchtigt haben“, betonte er.

Fokus der Kontrollen

Nach Roßkopf liegt der Schwerpunkt der Bundespolizei auf bestimmten Fahrzeugtypen und Kennzeichen, die als risikoreich eingestuft werden. „Wir gehen mit Fingerspitzengefühl vor“, erklärte er, wobei der „normale Urlauber“ nicht im Visier sei.

Kritik an der Ausgestaltung

Der GdP-Chef bemängelt, dass trotz mehrfacher Forderungen seitens der Gewerkschaft die Einführung moderner, flexibler Grenzkontrollen noch ausstehe. Derzeitige Maßnahmen seien demnach nicht zukunftsfähig.

Rechtlicher Status

Die Grenzkontrollen, die seit September 2024 nach Anordnung der damaligen Innenministerin Nancy Faeser (SPD) laufen, wurden von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Mai letzten Jahres intensiviert und bereits dreimal bis Mitte September 2026 verlängert. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärte 2024 die anlasslosen Kontrollen für rechtswidrig; ein ähnliches Urteil folgte kürzlich vom Verwaltungsgericht Koblenz. Die Bundesregierung hat gegen diese Entscheidungen Berufung eingelegt.

EU‑Druck zur Reduktion

Die Europäische Union fordert Deutschland nun auf, die Kontrollen schrittweise abzubauen. Wie die Entwicklungen die Reisefreiheit im kommenden Urlaub beeinträchtigen werden, bleibt abzuwarten.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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