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Abgabe für oberstes Promille gewünscht

DGB fordert Vermögensteuer für Superreiche

DGB fordert Vermögensteuer für Superreiche

Stefan Körzell (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) präsentiert ein neues Steuerkonzept, das die Wiederbelebung einer Vermögensteuer und eine spezielle Abgabe für das reichste Promille der Bevölkerung vorsieht. Ziel ist es, die wachsenden Finanzierungslücken im Bundeshaushalt zu schließen und soziale Leistungen zu sichern.

Neues Steuerkonzept vorgestellt

Am Dienstag erklärte der stellvertretende DGB‑Vorsitzende Stefan Körzell dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass die aktuelle Finanzlage von Bund, Ländern und Kommunen erhebliche Defizite aufweise. Statt bei breiten Schichten Einsparungen zu fordern, wolle man die „Nutznießer der ungleichen Verteilung“ stärker belasten.

Vermögensteuer – Schwelle bei einer Million

Der DGB schlägt eine Wiederaufnahme der Vermögensteuer vor. Sie soll ab einem Nettovermögen von einer Million Euro gelten, bei Ehepaaren bei zwei Millionen Euro.

Abgabe für das oberste Promille

Für das „oberste Promille“ der Bevölkerung soll zusätzlich eine Vermögensabgabe von zehn Prozent auf Nettovermögen ab zehn Millionen Euro eingeführt werden. Die Belastung könne über einen Zeitraum von 20 Jahren abgetragen werden.

Weitere Forderungen

Im Rahmen des Gesamtkonzepts fordert der DGB ferner eine Finanztransaktionssteuer, eine Anhebung der Körperschaftsteuer sowie eine Erhöhung des Grundfreibetrags bei der Einkommensteuer von 12.348 auf 15.400 Euro. Schätzungen zufolge könnten die Maßnahmen mittelfristig mehr als 120 Milliarden Euro jährlich in die öffentlichen Kassen fließen.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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