25 Prozent mehr schwere Attacken

Cyber-Angriffe nehmen dramatisch zu: Deutschland im Visier

Cyber-Angriffe nehmen dramatisch zu: Deutschland im Visier

Archivbild: Ein Netzwerk-Patchpanel verdeutlicht die digitale Infrastruktur, die im Visier von Cyber-Angriffen steht.

Die digitale Bedrohung für Deutschland hat sich laut internen Daten des Bundesinnenministeriums massiv verschärft. Binnen eines Jahres stieg die Zahl schwerer Hackerangriffe um 25 Prozent. Insbesondere wurden 36.000 schwere DDoS-Attacken registriert, was einem täglichen Durchschnitt von rund 100 Angriffen entspricht. Die Bundesregierung sieht Russland als Hauptakteur hinter dieser Welle.

Deutlicher Anstieg bei Cyber-Attacken

Die digitalen Grenzen Deutschlands sind zunehmend unter Druck. Interne Daten des Bundesinnenministeriums, über die „Bild“ berichtet, zeigen eine alarmierende Eskalation der Cyber-Kriminalität. Allein im vergangenen Jahr ist die Zahl der schweren Hackerangriffe um ein Viertel gestiegen.

Russland als Drahtzieher vermutet

Die Statistiken des Innenministeriums sprechen eine deutliche Sprache: 36.000 schwere DDoS-Attacken richteten sich gegen Deutschland. Das sind im Schnitt 100 Angriffe täglich. Die Sicherheitsbehörden identifizieren hierbei Russland als die treibende Kraft hinter dieser Angriffswelle. Es wird von direkter Steuerung oder zumindest Duldung aus Moskau gesprochen, mit dem Ziel, Deutschland gezielt zu destabilisieren.

Aggressivere Taktiken und Sabotage

Die Bedrohung ist nicht nur quantitativ gewachsen. Laut Innenministerium sind die Angriffe auch qualitativ aggressiver geworden. Im Fokus stehen nicht mehr nur Datendiebstahl. Immer häufiger zielen die Attacken auf die Sabotage kritischer Infrastrukturen ab.

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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