CDU-Politiker will alte Reaktoren neu starten
Spahn fordert Debatte über Atomkraft-Comeback
Archivbild: Ein Atomkraftwerk. via dts Nachrichtenagentur
Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat eine neue gesellschaftliche Diskussion über die Kernenergie angestoßen. Er schlägt vor, stillgelegte Atomkraftwerke wieder ans Netz zu bringen. Seiner Meinung nach wäre das deutlich günstiger als der Bau neuer Anlagen im Ausland.
Alte Anlagen als Option?
Die Debatte um die Stromerzeugung in Deutschland erhält neuen Zündstoff. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat sich am Mittwochabend für eine Rückkehr zur Kernenergie ausgesprochen. Konkret schlägt er die Reaktivierung der erst kürzlich abgeschalteten Kernkraftwerke vor.
Vor einem Innovationskongress der Unionsfraktion verwies Spahn auf Studien, die besagen, dass eine Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Reaktoren mit Kosten von rund neun bis zehn Milliarden Euro realisierbar sei. Dies sei eine deutlich geringere Summe als die Investitionen, die andere Länder für den Bau neuer Kernkraftwerke aufbringen.
„Ich finde jedenfalls, diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen“, betonte Spahn. Er sieht darin eine praktikable Option, um die Energieversorgung zu sichern, und hält eine erneute Diskussion über die Kernkraft für „in jedem Fall wert“.
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Quelle
- (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.
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