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Von der Leyen kündigt Tool für digitale Sicherheit an

EU will Kinder online besser schützen: Neue Altersverifikations-App vorgestellt

EU will Kinder online besser schützen: Neue Altersverifikations-App vorgestellt

Ursula von der Leyen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Europäische Kommission drückt beim Schutz von Minderjährigen im Internet aufs Tempo. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierte eine neue App zur Altersverifikation. Das Tool soll, ähnlich dem Jugendschutz beimalkoholkauf, den Zugang zu Online-Plattformen absichern. Die App soll benutzerfreundlich sein und höchste Datenschutzstandards erfüllen.

Digitale Sicherheit im Fokus

Mit einer neuen Anwendung will die Europäische Kommission den Jugendschutz im Internet stärken. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte am Mittwoch, die App ermögliche es Nutzern, ihr Alter bei der Anmeldung auf Online-Plattformen zu bestätigen. Sie zog einen klaren Vergleich zum Nachweis des Alters beim Kauf von Alkohol in Geschäften.

Von der Leyen betonte, dass die App höchsten Datenschutzanforderungen genüge und quelloffen sei. Unklar ist derzeit noch, wann und ob der Einsatz der Anwendung flächendeckend verpflichtend werden könnte. Die Präsidentin machte jedoch deutlich, dass Online-Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden müssten, wenn sie Kinder nicht ausreichend schützten.

Elternsorgen treiben EU an

Die Sicherheit von Kindern im digitalen Raum genieße die gleiche Priorität wie im realen Leben, so von der Leyen. Die neue App sei eine direkte Antwort auf die zunehmenden Bedenken von Eltern und EU-Mitgliedsstaaten bezüglich der Online-Sicherheit von Minderjährigen.

Ein weiterer Baustein für die Zukunft

Die Kommission sehe in der App einen weiteren Schritt, um innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. Von der Leyen erinnerte an die schnelle Entwicklung der Covid-App, die weltweit Anklang fand. Ähnliche Prinzipien sollen nun auch für die Altersverifikations-App gelten. Ziel sei es, Kinder international vor schädlichen und illegalen Inhalten zu bewahren, indem die App von Mitgliedstaaten und globalen Partnern integriert wird.

Ein eigens dafür einberufenes Gremium zur Sicherheit von Kindern im Internet soll bis zum Sommer konkrete Empfehlungen vorlegen.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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