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Mehrere Tage Ausfälle drohen

Lufthansa-Piloten streiken erneut

Lufthansa-Piloten streiken erneut

Flugzeuge am Frankfurter Flughafen. Wegen des Pilotenstreiks könnten erneut viele Flüge ausfallen. (Symbolbild)

Die Pilotengewerkschaft Cockpit hat weitere Streiks bei der Lufthansa und ihren Töchtern Lufthansa Cargo, Lufthansa CityLine und Eurowings angekündigt. Betroffen sind Flüge von deutschen Flughäfen zwischen dem 16. und 17. April. Die Gewerkschaft bemängelt mangelnde Angebote der Arbeitgeber in mehreren Tarifkonflikten, insbesondere bei der betrieblichen Altersversorgung.

Neuer Arbeitskampf bei Lufthansa

Die Sorge vor weiteren Flugausfällen bei der Lufthansa wächst. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ab dem 16. April um 00:01 Uhr bis zum darauffolgenden Abend um 23:59 Uhr einen erneuten Streik angekündigt. Reisende, die in diesem Zeitraum von deutschen Flughäfen abfliegen wollten, müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Streiks werden verschiedene Gesellschaften des Konzerns betreffen, darunter Lufthansa Cargo, Lufthansa CityLine und Eurowings.

Flüge in den Nahen Osten sind nach Angaben der Gewerkschaft erneut von den Streikmaßnahmen ausgenommen. Dies sei eine Reaktion auf die angespannte Sicherheitslage in der Region.

Keine Bewegung bei Tarifverhandlungen

Die Ursache für die anhaltenden Arbeitskämpfe liegt laut VC-Chef Andreas Pinheiro in der fehlenden Einigung mit dem Management. „Die Lage ist unverändert – es gibt keinerlei Bewegung seitens der Arbeitgeber“, sagte Pinheiro am Dienstag. Konkret bemängelt er fehlende Angebote bei der betrieblichen Altersversorgung für Piloten der Lufthansa und Lufthansa Cargo. Bei Lufthansa CityLine fehle ein tragfähiges Angebot für einen neuen Vergütungstarifvertrag, und auch bei Eurowings werde die betriebliche Altersversorgung nicht ausreichend thematisiert.

Schlichtung als Ausweg

Angesichts der festgefahrenen Situation schlägt die Gewerkschaft nun ein verbindliches Schlichtungsverfahren vor. „Die Situation ist festgefahren“, so Pinheiro. Ein neutraler Dritter könnte helfen, die Tarifkonflikte zu lösen und eine weitere Eskalation zu vermeiden. Die VC betonte, es gehe nicht um Machtspielchen, sondern um „tragfähige Lösungen“. Sollte die Arbeitgeberseite dem Vorschlag zustimmen, will die Gewerkschaft zeitnah Vorschläge für eine geeignete Schlichtungsperson vorlegen.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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