Merz wirbt für EU-Afrika-Handel
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Europäische Union als wichtigsten Handelspartner und Investor Afrikas hervorgehärtet. Mit einem Handelsvolumen von 350 Milliarden Euro sei das Ziel, „noch mehr zu erreichen“, und dafür sei eine „afrikanische Freiheitszone wichtig“.
Er sprach sich auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Mahamud Ali Jussuf, für ein perspektivisch umfassendes Freihandelsabkommen zwischen beiden Kontinenten aus. Die aktuellen geopolitischen Krisen zeigten deutlich: „Diversifizierung ist der Schlüssel, um Abhängigkeiten zu reduzieren auf beiden Seiten des Mittelmeeres.“
Stärkere Stimme für Afrika
Merz forderte eine Reform der internationalen Ordnung. „Afrikas Stimme in den Vereinten Nationen muss präsenter werden“, sagte er. Deutschland unterstütze den Wunsch nach zwei ständigen afrikanischen Sitzen im UN-Sicherheitsrat, um eine „starke Stimme Afrikas“ zu gewährleisten.
Jussuf dankte Deutschland für seine Unterstützung in Friedens- und Entwicklungsfragen. Die Afrikanische Union setze in den aktuellen Konflikten auf Vermittlung und werde sich aktiv einbringen.




