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IWF senkt Prognose erneut

Funker: Schwächeres Wachstum für Deutschland

Funker: Schwächeres Wachstum für Deutschland

Internationaler Währungsfonds (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Weltwirtschaft kämpft mit Unsicherheiten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognosen für Deutschland und die globale Wirtschaft erneut leicht nach unten korrigiert. Besonders der Nahostkonflikt und seine Folgen belasten die Konjunkturaussichten. Für Deutschland bedeuten die neuen Zahlen eine moderate Abschwächung, auch wenn die Bundesrepublik im Vergleich noch gut abschneiden könnte.

Deutsche Wirtschaft verliert an Schwung

Deutschland muss sich auf ein langsameres Wachstum einstellen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für 2026 nur noch 0,8 Prozent Zuwachs. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als noch im Oktober 2025 erwartet. Immerhin: Für 2027 rechnet der IWF mit 1,2 Prozent. Damit würde Deutschland 2026 wirtschaftsstarke Länder wie Italien und Japan überholen.

Robuste Weltwirtschaft trotz Krisen

Auch die globale Konjunktur wird vom IWF vorsichtiger eingeschätzt. Weltweit sollen es 2026 rund 3,1 Prozent sein, ebenfalls eine leichte Reduzierung gegenüber der letzten Prognose. Die Eurozone kommt auf 1,1 Prozent Wachstum im Jahr 2026. Das Wachstum in den USA wird dagegen mit 2,3 Prozent für 2026 positiv bewertet, und auch China legt trotz leichter Abschwächung im Vergleich zu den eigenen Erwartungen mit 4,4 Prozent kräftig zu. Russland wird laut IWF 1,1 Prozent wachsen.

Nahostkonflikt bremst Erwartungen

Die Experten aus Washington machen vor allem die Unsicherheiten durch den Nahostkonflikt für die gedämpften Aussichten verantwortlich. Diese Zahlen basieren auf der Annahme, dass der Konflikt begrenzt bleibt und seine Auswirkungen bis Mitte 2026 nachlassen. Ohne diese geopolitischen Störfaktoren hätte das globale Wachstum für 2026 bei 3,4 Prozent liegen können. Die aktuelle Abwärtskorrektur spiegelt also maßgeblich die Verwerfungen aus dem Nahen Osten wider.

Negative Szenarien drohen

Der IWF warnt aber auch eindringlich vor negativen Entwicklungen. Sollten die Energiepreise durch den Konflikt stark und nachhaltig steigen, könnten die globalen Wachstumschancen auf magere 2,5 Prozent im Jahr 2026 schrumpfen. Ein noch drastischeres Szenario mit schweren Schäden an der Energieinfrastruktur würde das globale Wachstum auf rund 2 Prozent zusammenstutzen lassen. In solchen Fällen wären besonders Schwellen- und Entwicklungsländer hart getroffen.

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  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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