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321 Milliarden Euro 2026 – Kritik an Finanzhilfen

Subventionsberg wächst – kaum Wachstumseffekte

Subventionsberg wächst – kaum Wachstumseffekte

Vorstellung Freiburger Subventionsbericht zu Finanzhilfen des Bundes am 14.04.2026, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Staat pumpt 2026 erneut gigantische Summen in Subventionen: 321 Milliarden Euro sind geplant, das entspricht sieben Prozent der Wirtschaftsleistung. Laut einem aktuellen Bericht profitiert der Staat davon kaum. Vor allem große Konzerne und Finanzhilfen stehen im Fokus der Kritik, während dem Mittelstand wenig bleibt.

Subventionsbericht warnt

321 Milliarden Euro. So hoch sollen die Subventionen des deutschen Staates im Jahr 2026 sein. Das ist fast das gleiche Niveau wie im Corona-Krisenjahr 2023. Rund 7.000 Euro pro Erwerbstätigem sind das. Das teilte das Walter Eucken Institut aus Freiburg diese Woche in Berlin mit.

Dabei fließen allein 235 Milliarden Euro vom Bund. Ein großer Teil davon, 150 Milliarden Euro, sind reine Finanzhilfen. Experten wie Ökonom Lars Feld kritisieren: Drei Viertel dieser Hilfen sind schwach begründet. Verdreifacht haben sich die Finanzhilfen im Vergleich zu vor zehn Jahren. Zugleich werden sie immer öfter außerhalb des Kernhaushalts versteckt.

Großkonzerne profitieren

Die restlichen 85 Milliarden Euro sind Steuergeschenke. Davon profitieren vor allem große Konzerne. Der Mittelstand geht nahezu leer aus. „Diese Summen zeigen kaum positive Wachstumswirkung“, so Feld. Ein Beispiel: Trotz Investitionen in die Bahn fährt diese der Kritik zufolge immer unzuverlässiger.

Auch Subventionen für Umweltprojekte steigen rasant. Seit 2022 haben sie sich versiebfacht. Doch laut Bericht machen andere Subventionen diese Bemühungen zunichte. Feld fordert: Weniger Subventionen, dafür niedrigere Steuern und weniger Bürokratie.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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