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Anleger setzen auf Friedensdialog

DAX schießt nach oben – Hoffen auf Diplomatie statt Eskalation

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse

Der deutsche Leitindex DAX hat am Dienstag mit kräftigen Gewinnen den Handelstag begonnen. Anleger schöpfen Hoffnung aus Anzeichen für diplomatische Lösungsansätze im Nahen Osten. Diese Zuversicht spiegelt sich auch in anderen Finanzmärkten wider, während der Ölpreis nachgibt.

Positive Stimmung an der Börse

Der DAX notierte gegen 9:30 Uhr bei rund 24.000 Zählern. Das entspricht einem Plus von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Papiere von Siemens, Continental und Mercedes-Benz führten die Gewinnerliste an, während Zalando, Rheinmetall und die Hannover Rück zum Ausklang der ersten Handelsstunde eher schwächelten.

Diplomatie als Treiber

Die ruhigere Entwicklung an den internationalen Krisenschauplätzen stimmt die Märkte optimistischer. Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, sieht darin die Hauptursache für die positive Reaktion der Börsen. „Tatsächlich stattfindende israelisch-libanesische Gespräche und die Aussicht auf eine Wiederaufnahme der US-iranischen Gespräche sind alles, was es braucht, um dem Markt einen Weg aus der Krise zu zeigen“, so Stanzl. Er betont, dass die Märkte sich in Richtung eines diplomatischen Endspiels orientierten, anstatt einer neuen kriegerischen Eskalation.

Die Nervosität der Anleger gegenüber Nachrichten aus den Konfliktregionen lasse spürbar nach. „Anleger sehen den Höhepunkt des Kriegs hinter sich. Nun geht es darum, herauszufinden, welche Unternehmen die beste Sichtbarkeit für ihre Gewinnentwicklung im weiteren Jahresverlauf bieten“, fügt Stanzl hinzu.

Euro stark, Ölpreis schwächer

Auch der Euro zeigte sich am Dienstagmorgen fester und notierte bei 1,1788 US-Dollar. Umgekehrt bedeutete dies, dass ein Dollar 0,8483 Euro kostete. Derweil sank der Ölpreis deutlich. Ein Fass der Nordseesorte Brent gab bis etwa 9 Uhr um 108 Cent oder 1,1 Prozent auf 98,28 US-Dollar nach.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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