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Energiepreise im Fokus

DAX auf Konsolidierungskurs: Ölpreis lenkt Anleger ab

Blick auf die Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Zum Handelsstart am Freitag zeigt sich der deutsche Leitindex DAX verhalten optimistisch. Nach einer Waffenruhe im Nahen Osten suchen Anleger nach Orientierung. Vor allem die Energiepreise und wichtige US-Wirtschaftsdaten dürften die Märkte bewegen. Gute Nachrichten aus der Chipbranche könnten zwar für Impulse sorgen, doch der Ölpreis bleibt der entscheidende Faktor.

Unsicherheit im Nahen Osten bewegt die Börse

Der DAX hat den Handelstag am Freitag mit einer leichten Aufschlägslage begonnen. Gegen 9:30 Uhr notierte der Leitindex bei rund 23.845 Punkten, ein Zuwachs von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Experten sehen die Märkte weiterhin „auf Richtungssuche“. Die Nachricht über eine vereinbarte Waffenruhe im Nahen Osten hat zwar für moderate Gewinne in Asien gesorgt, doch die Unsicherheit bleibt.

USA-Daten und Ölpreis treiben Kurse

Die Anleger warten gespannt auf die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise. Diese dürften Aufschluss darüber geben, wie sich der Nahostkonflikt auf die Inflation in den Vereinigten Staaten ausgewirkt hat. Auch das Konsumklima der Uni Michigan steht im Fokus.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Ölpreis. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich am Morgen um 1,7 Prozent auf 97,55 US-Dollar. Solange der Preis über 100 Dollar bleibe, sei keine Entwarnung in Sicht, warnt ein Marktanalyst. Insbesondere die deutsche Industrie und Logistikbranche spüren die hohen Energiepreise.

Chip-Werte mit positivem Impuls

Positive Quartalszahlen des taiwanischen Halbleiterkonzerns TSMC sorgten für gute Stimmung im Technologiesektor. Die Ergebnisse dürften auch die europäischen Chipwerte antreiben und könnten zu einer leichten Aufhellung der Handelsphase beitragen.

Am Devisenmarkt gab der Euro leicht nach und kostete 1,1687 US-Dollar. Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer und lag bei 4.754 US-Dollar je Feinunze.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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