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Grüne und Linke fordern Limit auf Autobahnen

Hohe Spritpreise: Rufe nach Tempolimit werden lauter

Hohe Spritpreise: Rufe nach Tempolimit werden lauter

Aral-Tankstelle an einer Autobahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Angesichts explodierender Benzin- und Dieselpreise mehren sich im politischen Berlin die Stimmen, die ein generelles Tempolimit auf Autobahnen fordern. Politiker der Grünen und der Linken sehen darin eine notwendige Maßnahme zur Entlastung von Bürgern und zur Einsparung von Energie in der aktuellen Krisenzeit.

Tempolimit überfällig

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge sprach sich vehement für ein Tempolimit aus. „Ein Tempolimit ist längst überfällig und muss jetzt kommen“, sagte Dröge der „Rheinischen Post“. Sie betonte die Notwendigkeit, die Bürger angesichts der hohen Preise zu entlasten, und fügte hinzu: „Aber wir werden auch Energie sparen müssen.“ Dröge kritisierte die Bundesregierung dafür, in der Energiekrise „fast gar nichts“ zu tun.

Linke fordert 120 km/h

Diese Forderung findet Unterstützung in der Linksfraktion. Agnes Conrad, Sprecherin für nachhaltige Automobilpolitik, schlug ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen vor. Sie bezeichnete die aktuelle Regelung als „aus der Zeit gefallen“ und argumentierte, dass weniger Tempo sowohl das Unfallrisiko senke, Sprit spare als auch das Klima schütze.

Internationale Empfehlungen

Die Debatte wird auch durch internationale Empfehlungen befeuert. Bereits im März hatte die Internationale Energieagentur (IEA) zehn Maßnahmen zur Reduzierung der Auswirkungen von Ölschocks vorgeschlagen. Dazu gehörten auch niedrigere Geschwindigkeitslimits, zusätzlich zu mehr Home-Office, einer Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und Carsharings sowie einer Reduzierung des Geschäftsflugverkehrs.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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