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Sondervermögen des Bundes fließt in Infrastruktur

100 Milliarden für Straßen und Kliniken: Länder planen massive Investitionen

100 Milliarden für Straßen und Kliniken: Länder planen massive Investitionen

Straßensperrung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesländer wollen das aus Schulden finanzierte 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen des Bundes schwerpunktmäßig in den Ausbau von Straßen und Krankenhäusern investieren. Das zeigen Umfrageergebnisse, wonach die Länder ihre Pläne zur Verteilung der Gelder bis Anfang der Woche beim Bundesfinanzministerium eingereicht haben. Besonders bevölkerungsreiche Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen erhalten die größten Anteile.

Das Geld verteilt sich

Nordrhein-Westfalen führt die Liste der Begünstigten an. Mit 21,1 Milliarden Euro erhält das bevölkerungsreichste Bundesland den Löwenanteil aus dem Topf. Allein 1,5 Milliarden Euro davon sind für den Straßenbau vorgesehen.

Baden-Württemberg plant, 13,1 Milliarden Euro zu erhalten. Davon sollen eine Milliarde Euro in den Ausbau von Straßen und Schienen fließen. Rund viermal so viel, nämlich 800 Millionen Euro, sind für die Unikliniken des Landes eingeplant, während die allgemeine Krankenhausinfrastruktur 180 Millionen Euro erhält.

Fokus auf Medizinische Hochschulen

Auch andere Bundesländer setzen auf den Ausbau der medizinischen Einrichtungen. In Hessen sind 950 Millionen Euro für Krankenhäuser vorgesehen, in Brandenburg immerhin 460 Millionen Euro.

Besonders stark profitieren von den Geldern die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) in Niedersachsen. Allein für Baumaßnahmen dieser beiden Einrichtungen sind 850 Millionen Euro aus dem Sondervermögen eingeplant.

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Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

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