Ueber uns Werbung Kontakt Newsletter 18 C Stuttgart

300 Millionen Euro für Leerstand-Bekämpfung

Neues Förderprogramm: Staat will Umbau von Büros in Wohnungen ankurbeln

Neues Förderprogramm: Staat will Umbau von Büros in Wohnungen ankurbeln

Symbolbild Wohnungsumbau, via dts Nachrichtenagentur

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) startet ein neues Förderprogramm, um leerstehende Büroflächen in dringend benötigten Wohnraum umzuwandeln. Ab Sommer sollen Investoren bis zu 30.000 Euro pro Wohnung erhalten. Die Regierung stellt dafür 300 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bereit. Ziel ist es, nicht nur Wohnraummangel zu bekämpfen, sondern auch die Attraktivität von Innenstädten zu steigern.

Kein Kampf gegen Wohnungsleerstand? Von wegen!

Leerstand in Zeiten hoher Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist für Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) ein klares Versagen. Mit dem neuen Förderprogramm „Gewerbe zu Wohnen“ will sie diesen Missstand angehen. Ab dem 1. Juli können Investoren Anträge stellen, um aus ehemaligen Bürogebäuden neue Wohneinheiten zu schaffen.

Insgesamt stellt die Regierung 300 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden, was die Attraktivität des Programms für private Bauherren und Unternehmen erhöhen dürfte. Die genauen Details werden in Kürze im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Schnelles Geld für neue Wohnungen

Pro umgebauter Wohnung winkt eine Förderung von bis zu 30.000 Euro. Allerdings gibt es auch eine Obergrenze: Ein einzelnes Unternehmen kann maximal 300.000 Euro aus dem Topf erhalten. Das Programm richtet sich explizit an beheizte Gebäude oder Gebäudeteile, die bisher nicht zu Wohnzwecken genutzt wurden. Mindestens eine neue Wohnung muss entstehen. Ein wichtiger Aspekt dabei: Die Förderung setzt auch auf eine klimagerechte Sanierung.

Hubertz betonte gegenüber der „Bild“: „Indem wir leerstehende Gewerbeimmobilien zu neuem Leben erwecken, schaffen wir nicht nur Wohnraum. Wir stärken auch die Attraktivität unserer Innenstädte und damit die Lebensqualität der Menschen.“ Angesichts des drängenden Wohnraummangels in vielen deutschen Städten ein wichtiges Signal.

Die wichtigsten Baden-Württemberg-News zuerst

Bleiben Sie bei Nachrichten, Wetter, Verkehr, Verbraucherthemen und Freizeittipps aus Baden-Württemberg immer auf dem Laufenden. Legen Sie InsideBW als bevorzugte Quelle bei Google fest und sehen Sie unsere Inhalte künftig häufiger in den Google-Nachrichten.

Jetzt InsideBW.de bei Google bevorzugen

Quelle
  • (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt) Redaktionelle Bearbeitung: insideBW-Redaktion.

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .