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Sicherheitslage verschärft sich

Deutschland zieht Botschaftspersonal und Soldaten aus dem Irak ab

Deutsche Botschaft im Ausland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Angesichts der Eskalation im Nahen Osten reagiert Deutschland und zieht Bundeswehr-Personal sowie Botschaftsmitarbeiter aus dem Irak ab. Die betroffenen Soldaten und Zivilisten werden nach Jordanien verlegt. Bereits stationierte Soldaten in Bahrain sind zurückgekehrt, weitere Abzüge sind geplant.

Mosul/Bagdad – Diplomaten und Soldaten nach Jordanien

Bundeswehr-Soldaten und Mitarbeiter der deutschen Botschaft im Irak werden infolge der verschärften Sicherheitslage, ausgelöst durch den Konflikt mit dem Iran, abgezogen. Die Bundesregierung informierte am Freitagmittag Obleute in betroffenen Bundestagsausschüssen über den Schritt.

Die Verlegung von Soldaten und Botschaftsmitarbeitern erfolgt nach Jordanien. Dort stehen zwei Militärtransporter des Typs A400M bereit, um die Evakuierung durchzuführen.

Deutschland reagiert auf regionale Spannungen

Die bereits in Bahrain stationierten Bundeswehr-Soldaten sind nach Angaben der Nachrichtenagentur dts bereits nach Deutschland zurückgekehrt. Auch ein Abzug aus Kuwait wird derzeit vorbereitet. Parallel dazu wird der Rückzug der UNIFIL-Soldaten aus dem Libanon organisiert.

Schon zu Beginn der Woche gab es Hinweise aus Militärkreisen, dass als Reaktion auf Angriffe im Nahen Osten die Truppen teilweise aus den Camps geholt und dezentral untergebracht. Auch eine Reduzierung von Kontingenten stand im Raum.

Offizielle Angaben beziffern die Zahl der zuletzt im Nahen Osten stationierten Bundeswehr-Soldaten auf über 500. Multinationalen Lager im Nordirak und in Jordanien, in denen auch deutsche Soldaten untergebracht waren, waren bereits am Wochenende unter Beschuss geraten. Dies unterstreicht die dramatisch verschlechterte Sicherheitslage in der Region.

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