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Raketen und Drohnen auf Erbil und Jordanien

Iran greift Bundeswehr-Lager an

Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach den jüngsten Luftschlägen gegen Ziele im Iran haben Raketen und Drohnen offenbar auch Militärbasen im Irak und Jordanien getroffen, auf denen die Bundeswehr stationiert ist. Die Flugabwehr neutralisierte die Geschosse, ein US-Soldat wurde leicht verletzt. Die Bundeswehr hatte sich auf solche Vergeltungsangriffe vorbereitet.

Angriffe auf Bundeswehr-Standorte

Bundeswehr-Feldlager im Irak und Jordanien sind offenbar iranischen Raketen und Drohnen zum Ziel geworden. Laut einem Bericht des Magazins „Spiegel“ richteten sich die Angriffe seit Samstagmorgen unter anderem gegen eine multinationale Basis nahe dem Flughafen Erbil im Nordirak sowie gegen ein Bundeswehr-Feldlager im jordanischen al-Azraq. Die letzte Attacke habe sich am Sonntagmorgen ereignet.

Abwehr erfolgreich, leichte Verletzung

Den Informationen zufolge konnten alle abgefeuerten Geschosse und Drohnen von den Flugabwehrsystemen neutralisiert werden. Dennoch kam es zu einem Zwischenfall: Ein US-Soldat erlitt durch herabstürzende Trümmer leichte Verletzungen. Die Bundeswehr hatte sich im Vorfeld auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen des Irans eingestellt.

Personal reduziert

Vor allem im Nordirak, wo die Bundeswehr die Ausbildung lokaler Sicherheitskräfte unterstützt, wurde das deutsche Personal auf ein Minimum reduziert. Auch in Jordanien soll die Zahl der stationierten Soldaten reduziert werden, sobald dies sicher möglich ist.

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