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Airbus-Auftrag als Mahnung

BDLI warnt vor chinesischer Flugzeugbau-Konkurrenz

BDLI warnt vor chinesischer Flugzeugbau-Konkurrenz

Airbus A321 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach der milliardenschweren Order Chinas für bis zu 120 Airbus-Flugzeuge schlägt der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) Alarm. Verbandschefin Marie-Christine von Hahn warnt eindringlich vor wachsender technologischer Konkurrenz aus dem Reich der Mitte und fordert die Bundesregierung zum Handeln auf.

Lernen aus Elektromobilität

Die rasante Entwicklung Chinas im Bereich der Elektromobilität diene als mahnendes Beispiel. „Bei der Elektromobilität kann man sehen, wie schnell China aufholen und überholen kann“, so von Hahn weiter. Die Bundesregierung müsse mehr tun, um den technologischen Vorsprung Deutschlands zu sichern.

Wirtschaftliches Juwel schützen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte während seines jüngsten Besuchs in Peking die erwartete Großbestellung vermeldet. Diese Order unterstreiche die Bedeutung von Airbus und der gesamten Zulieferkette als „industrielles und wirtschaftliches Juwel“. Von Hahn betont die Notwendigkeit, diesen Vorsprung zu erhalten und auszubauen. „Europa und insbesondere Deutschland müssen darauf achten, den technologischen Vorsprung im Flugzeugbau zu erhalten und auszubauen“, sagte die Verbandschefin. Dafür seien klare politische Weichenstellungen unerlässlich.

Handeln statt Reden

Die Regierung müsse ihre angekündigte Luftfahrtstrategie nutzen, um die technologische Führungsrolle Deutschlands zu bekräftigen. Entscheidend seien nun aber konkrete Maßnahmen, wie beispielsweise die Bereitstellung ausreichender Mittel für das deutsche Luftfahrtforschungsprogramm.

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