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Neuer Beirat soll Dialog fördern

Grüne bauen Brücke zur Wirtschaft: Eon und Commerzbank im neuen Rat

Grüne bauen Brücke zur Wirtschaft: Eon und Commerzbank im neuen Rat

Grünen-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Bundestagsfraktion der Grünen hat einen neuen Anlauf gestartet, um die Wirtschaftsseite besser einzubinden. Mit dem neu gegründeten Wirtschaftsrat soll ein direkter Draht zu wichtigen Akteuren aus verschiedenen Branchen geschaffen werden. Sogar Manager, die in der Vergangenheit kritisch gegenüber den Grünen waren, sind vertreten.

Impulse aus der Praxis für die Politik

Die Fraktion der Grünen im Bundestag geht einen ungewöhnlichen Schritt und hat einen neuen Beirat für Wirtschaftsfragen ins Leben gerufen. Dem Kreis, der am 2. März zu seiner ersten Zusammenkunft antreten soll, werden laut einem Bericht des „Handelsblatts“ rund 50 Persönlichkeiten aus der Wirtschaft angehören. Darunter sind Aufsichtsräte, Manager und Gründer.

Vielfalt statt Gleichklang

Das Besondere an diesem Gremium: Es versammelt Vertreter aus unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen. Auffällig ist dabei, dass auch Personen dabei sind, die in der Vergangenheit durchaus kritische Töne gegenüber den Grünen angeschlagen hatten. So finden sich Namen wie Leonhard Birnbaum, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns Eon, Stefan Kapferer, Chef des Stromnetzbetreibers 50 Hertz, und Dirk Jandura, Präsident des Außenhandelsverbands BGA.

„Vertrauensvoller Raum“

Die Wirtschafts- und Finanzpolitikerin der Grünen, Katharina Beck, betont die bewusste Auswahl: „Wir haben bei der Berufung in den Beirat bewusst einen Schwerpunkt auf Personen mit Geschäftsverantwortung in Unternehmen gelegt.“ Ziel sei es, einen „vertrauensvollen Raum“ zu schaffen, um „konstruktive, gerne auch kritische, und vor allem konkrete und realistische Perspektiven“ zu gewinnen. Beck zeigte sich „extrem“ über die „gelungene Vielfalt der Besetzung“ erfreut.

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