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Beamter verletzt, Täter flüchtig

Karlsruhe: Polizeibeamter bei Abschiebung verletzt

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.

Foto: Polizei BW

Ein Polizeibeamter wurde bei einem tätlichen Angriff am Karlsruher Polizeirevier dienstunfähig verletzt. Mehrere Familienmitglieder leisteten Widerstand gegen eine geplante Abschiebemaßnahme. Eine 20-Jährige konnte zunächst flüchten, wurde aber wieder ergriffen.

Karlsruhe. Am Montagmorgen kam es am Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte. Mehrere Familienmitglieder leisteten Widerstand gegen eine geplante Abschiebemaßnahme. Dabei wurde ein 23-Jähriger und dessen 17-jähriger Bruder handgreiflich. Ein Polizeibeamter zog sich durch die Widerstandshandlungen Verletzungen am Bein zu und musste seinen Dienst beenden.

Die Maßnahmen dienten der Vorbereitung weiterer Schritte im Abschiebeverfahren einer 20-jährigen afghanischen Staatsangehörigen. Als Familienangehörige gegen 07:50 Uhr am Revier erschienen, um die Abschiebung zu verhindern, gelang der 20-Jährigen die Flucht. Sie wurde wenig später in der Königsberger Straße von Beamten aufgegriffen.

Die Familienmitglieder beleidigten die Einsatzkräfte und leisteten erheblichen Widerstand. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Streifenwagenbesatzungen konnte die Situation beruhigt werden. Die 20-Jährige wurde anschließend abgeschoben. Gegen die Beteiligten wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

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