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Mehr Geld für Heime geplant

Pflege: Warken will Eigenanteile für Bewohner senken

Pflege: Warken will Eigenanteile für Bewohner senken

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (Archiv).

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine Neuregelung für die Finanzierung von Pflegeheimen. Ziel ist es, die steigenden Eigenanteile für Bewohner zu begrenzen und gleichzeitig die Qualität der Versorgung zu sichern. Die geplanten Maßnahmen sollen in die Pflegereform 2027 einfließen und die Zahlungen der Pflegekassen an die Heime stärker an die Inflation koppeln.

Stärkere finanzielle Entlastung für Pflegebedürftige

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine deutliche Entlastung für Pflegeheimbewohner. Durch höhere Zahlungen der Pflegekassen an die Einrichtungen sollen die steigenden Eigenanteile für die Betroffenen gesenkt werden. „Wir wollen den steigenden Eigenanteilen etwas entgegensetzen und eine weiterhin gute Versorgung sicherstellen“, begründete die Ministerin ihre Pläne gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Finnanzierung an Inflation koppeln

Nach Informationen der FAZ könnte die geplante Pflegereform eine Regelung enthalten, die Zahlungen der Kassen an die Heime künftig automatisch an die jährliche Inflationsrate anpassen. Diese Dynamisierung soll verlässlicher werden und sowohl zur Eindämmung der steigenden Eigenanteile als auch zur Sicherung der finanziellen Stabilität der Pflegeheime beitragen.

„Die Dynamisierung der Leistungen muss für alle Seiten verlässlicher werden, indem sie deren Entwertung entgegenwirkt sowie die Steigerung der Eigenanteile bremst“, erklärte Warken. Eine dauerhafte Kopplung an die jährliche Inflationsentwicklung könne hierfür sorgen und verhindere „regelmäßige politische Überbietungswettbewerbe, die nicht nachhaltig sind“.

Hohe Kosten für Pflegekassen

Die Umsetzung dieser Maßnahmen, insbesondere die Inflationsangleichung und die Begrenzung des Eigenanteils auf 1.000 Euro im Monat (Pflegedeckel), könnte laut einer Berechnung des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) bis 2040 Kosten von rund 137,6 Milliarden Euro für die Pflegekassen verursachen. Dies entspricht etwa dem Umfang des 2025 beschlossenen Rentenpakets.

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