Umfrage offenbart Lücken bei Schutzmaßnahmen
Hausbesitzer schlecht gegen Wetterextreme gerüstet
Sandsäcke zum Hochwasserschutz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Die Erderwärmung bringt immer häufiger Extremwetterereignisse mit sich, doch gerade Hausbesitzer in Deutschland scheinen darauf schlecht vorbereitet zu sein. Eine aktuelle Umfrage von YouGov im Auftrag des Versicherers Axa zeigt erschreckende Defizite beim Schutz vor Überschwemmungen und Starkregen. Viele einfache Maßnahmen werden vernachlässigt.
Kaum Schutz vor Starkregen
Offene Fenstergitter in Kellern sind offenbar weit verbreitet. Nur etwa jeder dritte befragte Immobilieneigentümer hat nach Angaben der Umfrage verschließbare Kellerfenster installiert. Diese könnten im Ernstfall verhindern, dass Wasser ungehindert eindringt.
Rückstauklappen fehlen oft
Ein weiteres Sorgenkind sind Rückstauklappen. Diese sollen verhindern, dass Abwasser aus der Kanalisation zurück ins Gebäude gedrückt wird. Doch nur 18 Prozent der befragten Eigentümer haben eine solche Rückstausicherung verbaut. Noch seltener sind Schutzmauern oder mobile Barrieren.
Axa appelliert an Hausbesitzer
Marc Zimmermann, Vorstand Sachversicherung bei Axa Deutschland, betont die Dringlichkeit: „Noch immer gibt es zu viele Häuser, in deren Keller nahezu ungehindert Wasser fließen kann.“ Dabei seien viele Schäden durch relativ einfache Maßnahmen vermeidbar, so Zimmermann.
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