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Anleger blicken auf Konjunkturdaten

DAX startet verhalten in die Woche

Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Leitindex begann den Dienstagshandel mit einem leichten Minus. Nach vorangegangenen Marktturbulenzen konzentriert sich die Aufmerksamkeit nun verstärkt auf Unternehmensberichte und anstehende Wirtschaftsdaten. Während die kurzfristigen Störfaktoren nachlassen, rücken die US-Arbeitsmarktdaten am Mittwoch in den Fokus und könnten erste Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung geben.

Leichte Verluste zum Wochenstart

Der Deutsche Aktienindex (DAX) hat am Dienstag mit einem leichten Minus eröffnet. Gegen 9:30 Uhr lag der Leitindex bei rund 24.989 Punkten, was einem Rückgang von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss entspricht. Angeführt wurde die Kursliste von Symrise und BASF, während Siemens Energy und die Allianz am Ende des Feldes rangierten.

Fokus auf Konjunkturdaten

Die jüngsten Turbulenzen an den Edelmetall- und Kryptomärkten haben die Anleger wieder auf klassische Anlageentscheidungen konzentriert. Unternehmenszahlen und bevorstehende Konjunkturdaten stehen nun im Vordergrund, wie Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, erläuterte. Die Volatilität am Aktienmarkt normalisiere sich zusehends, was zu einem positiveren Investitionsumfeld beitrage.

US-Arbeitsmarkt im Blick

Der Datentank für den Dienstag ist relativ leer. Umso mehr richten sich die Blicke auf die am Mittwoch anstehenden Arbeitsmarktdaten aus den USA. „Der US-Arbeitsmarkt hat zuletzt Schwächezeichen gezeigt und Befürchtungen einer Konjunkturabkühlung in den USA geschürt“, so Lipkow. Erste Anhaltspunkte könnten am Nachmittag die Einzelhandelsdaten aus den Vereinigten Staaten liefern.

Euro und Öl im leichten Minus

Die Europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro wurde für 1,1905 US-Dollar gehandelt, während ein Dollar 0,8400 Euro kostete. Der Ölpreis gab ebenfalls leicht nach. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,92 US-Dollar, zwölf Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Vortag.

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