Wohnungskonzern verkauft 1.700 Wohnungen
LEG trennt sich von Ostdeutschland-Beständen
Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Der Wohnungskonzern LEG gibt seine Präsenz im Osten auf. Bis Ende des Jahres sollen rund 1.700 Wohnungen verkauft werden. "Das ist nicht unser Markt", begründet LEG-Chef Lars von Lackum den Schritt. Insgesamt will das Unternehmen 5.000 Wohnungen auf den Markt bringen, will dabei aber keine Verluste verbuchen.
Rückzug aus Ostdeutschland
Der LEG-Konzern zieht sich vollständig aus Ostdeutschland zurück. Geplant ist, noch in diesem Jahr alle 1.700 Wohnungen in der Region zu veräußern. LEG-Chef Lars von Lackum bezeichnet Ostdeutschland als „nicht unseren Markt“.
Dieser Schritt ist Teil einer größeren Verkaufsstrategie. Insgesamt stellt die LEG 5.000 Wohnungen ins Schaufenster, um das Portfolio zu bereinigen. Allerdings betont von Lackum, dass dabei „auf keinen Fall unter Buchwert“ verkauft wird. Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen Wohnungspakete im Wert von 250 Millionen Euro, bestehend aus rund 3.100 Einheiten, abgegeben.
Die wichtigsten Baden-Württemberg-News zuerst
Bleiben Sie bei Nachrichten, Wetter, Verkehr, Verbraucherthemen und Freizeittipps aus Baden-Württemberg immer auf dem Laufenden. Legen Sie InsideBW als bevorzugte Quelle bei Google fest und sehen Sie unsere Inhalte künftig häufiger in den Google-Nachrichten.
→ Jetzt InsideBW.de bei Google bevorzugen
Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .