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Frühere Bundestagspräsidentin gestorben

Trauer um Rita Süssmuth

Trauer um Rita Süssmuth

Rita Süssmuth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist tot. Die CDU-Politikerin wurde 88 Jahre alt. Aktuelle Parlamentspräsidentin Julia Klöckner würdigte sie als „politische Ausnahmeerscheinung“ und „leidenschaftliche Vordenkerin“.

Eine Vordenkerin der Politik

Die Nachricht vom Tod der langjährigen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth löste tiefe Bestürzung aus. Julia Klöckner, die aktuelle Parlamentspräsidentin, sprach im Namen des Deutschen Bundestages ihre Verbeugung vor einer „politischen Ausnahmeerscheinung“ aus. Süssmuth, die 88 Jahre alt wurde, sei eine der bedeutendsten Politikerinnen der Bundesrepublik gewesen.

Vorreiterin für Frauenrechte und Aids-Prävention

Klöckner hob Süssmuths Einsatz für die Gleichberechtigung von Frauen besonders hervor. Selbst bis zuletzt habe sie sich mit „scheinbar unbegrenzter Energie“ für mehr Repräsentanz von Frauen in Parlamenten stark gemacht. Auch ihre Politik im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids wurde als „bahnberechend“ gewürdigt. Süssmuth habe sich entschieden gegen Ausgrenzung gestellt und damit die Grundlage für erfolgreiche HIV-Prävention in Deutschland gelegt. Ihre Haltung sei stets von Empathie, Respekt und Nächstenliebe geprägt gewesen, verwurzelt auch in ihrem katholischen Glauben.

Rita Süssmuth war von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, bevor sie von 1988 bis 1998 das Amt der Bundestagspräsidentin innehatte.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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