Sparprogramm für die Konzernspitze
Palla plant Kahlschlag bei der Bahn: 500 Millionen Euro sollen jährlich eingespart werden
Logo der Deutschen Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Die neue Bahn-Vorstandschefin Evelyn Palla setzt ihren angekündigten Sanierungskurs mit Nachdruck um. Im Fokus stehen Einsparungen von 500 Millionen Euro jährlich, die vor allem die Konzernleitung betreffen sollen. Dies kündigte Palla bei einem Neujahrsempfang des Unternehmens an. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass zahlreiche Führungspositionen in der Zentrale gestrichen werden.
Führungskräfte im Visier
Die seit Anfang Oktober amtierende Bahn-Vorstandschefin Evelyn Palla macht ernst mit ihrem angekündigten Sanierungskurs. In der Konzernleitung will sie jährlich 500 Millionen Euro sparen. Das kündigte sie laut eines „Focus“-Berichts bei einem Neujahrsempfang des Unternehmens am Montagabend in Berlin an. Demnach soll die Zahl der Führungspositionen in der Zentrale deutlich reduziert werden. Schon vor ein paar Tagen hatte Aufsichtsratschef Werner Gatzer erklärt, dass in der Zentrale etwa jeder dritte Führungsjob wegfallen soll.
Gleichzeitig investiert die Bahn in neue Initiativen. Mit 50 Millionen Euro startet das Unternehmen dieses Jahr ein neues „Sofortprogramm zur Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen“. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) stellte das Programm in Remagen vor. Ob dies die Pünktlichkeit der Züge beeinflussen wird, ist fraglich. Bis 2026 steigt die Zahl der Baustellen im Bahnnetz von derzeit 24.000 auf 26.000 an.
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