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Mehr Energie, mehr Sicherheit

Nordsee-Gipfel: Deutschland will Offshore-Windkraft pushen

Nordsee-Gipfel: Deutschland will Offshore-Windkraft pushen

Windräder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Deutschland setzt beim Hamburger Nordsee-Gipfel auf massivem Ausbau der Offshore-Windenergie. Ziel ist es, Europas Energiesicherheit zu stärken und die heimische Industrie global wettbewerbsfähig zu halten. Konkrete Projekte und grenzüberschreitende Zusammenarbeit stehen im Fokus, um die einst stark gebeutelte Branche wiederzubeleben.

Mehr Wind für Europa

Am Wochenende trifft sich in Hamburg eine illustre Runde: Regierungsvertreter aus zehn europäischen Ländern, darunter teils Regierungschefs, sowie die EU-Kommission und die Nato beraten über die Zukunft der Offshore-Windenergie. Auch über 130 Unternehmensvertreter werden erwartet.

Deutschland will bei dem Gipfel auf dem für Sonntag und Montag angesetzten Treffen die Weichen für einen massiven Ausbau der sogenannten „Offshore“-Windenergie stellen. Das ist das klare Signal aus Regierungskreisen in Berlin.

Stärkung der Resilienz

Langfristig soll dies nicht nur die Resilienz und Energiesicherheit Europas erhöhen. Auch die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie „auf der globalen Bühne“ soll dadurch gesichert werden, so die offizielle Begründung. Konkret will die Bundesregierung auf dem Gipfel neue Projekte vorstellen und vor allem die grenzüberschreitende Zusammenarbeit forcieren.

Investitionen ankurbeln

Ein entscheidender Punkt soll die Schaffung eines regionalen Netzplanungsprozesses sein, der auf grenzüberschreitender Meeresraumplanung basiert. Darüber hinaus ist die Einrichtung eines regionalen Finanzierungsrahmens („Offshore Financing Framework“) geplant, um die Kapitalbereitstellung zu vereinfachen und somit Investitionen anzukurbeln.

Allerdings wird auf dem Gipfel auch die „aktuell schwierige Lage der Offshore-Branche“ thematisiert. Die Teilnehmer wollen die Investitionsbedingungen verbessern und der europäischen Windenergie- und Netzindustrie die dringend benötigte Planungs- und Investitionssicherheit „zurückgeben“.

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